Jagdtrieb beim Hund ist kein unlösbares Problem sondern nur ein "Symptom"


Der "Jagdtrieb" ist lediglich ein unterstützendes Element, um grundsätzlich jagen zu können - aber nicht, um jagen zu müssen. 

 

Jagdtrieb, Aggression und Unsicherheiten sind keine hündischen oder rassenspezifischen Probleme, sondern die zwangsläufigen Symptome des Gehorsamsgedankens. Durch das Einfordern von Gehorsam kann jedoch keine Beziehung entstehen.

 

Was wir im Alltag sehen, wenn Hunde scheinbar "kopflos" jagen, ist ein Ausbrechen aus der Bevormundung des Menschen.

 

Gehorsam zu erwarten, ist das Beschneiden von Freiheit, denn Freiheit ist die Möglichkeit der Wahl. Gegen diese Beschneidung wehrt sich auch unser Hund. Gerade in der Vermittlung von Lerninhalten ist es wichtig, dieses Wissen zu berücksichtigen.

 

Eine alltagstaugliche Begleitung setzt die Kooperationsbereitschaft unseres Hundes voraus. Gehorsam jedoch ist nachweislich das Gegenteil von Bereitschaft.

 

Die Erarbeitung unserer Signale erfordert ein Umdenken und eine veränderte Sichtweise auf das Miteinander mit Ihrem Hund.

 

Indem wir die hohe Anpassungsfähigkeit des Hundes berücksichtigen, müssen wir ihm nur das Richtige zeigen, so dass er durch eigene Beobachtung lernen kann.

 

So kann Ihr Hund später auf die erarbeiteten Signale zuverlässig reagieren und hat in Ihrem gemeinsamen Alltag alle Freiheiten, die er braucht.