Jagdtrieb beim Hund

Jagdtrieb ist kein unlösbares Problem sondern nur ein "Symptom"

Der "Jagdtrieb" ist lediglich ein unterstützendes Element, um grundsätzlich jagen zu können - aber nicht, um jagen zu müssen. 

 

Jagdtrieb, Aggression und Unsicherheiten sind keine hündischen oder rassenspezifischen Probleme, sondern die zwangsläufigen Symptome des Gehorsamsgedankens. Durch das Einfordern von Gehorsam kann jedoch keine Beziehung entstehen.

 

Was wir im Alltag sehen, wenn Hunde scheinbar "kopflos" jagen, ist ein Ausbrechen aus der Bevormundung des Menschen.


Alltagstauglichkeit bedeutet "worst case" tauglich

Alltag ist spontan. Zu keinem Zeitpunkt können wir vorher sagen, wann und wo wir von welchem Ereignis überrascht werden. 

 

Ebenso wenig können wir die Intensität des Ereignisses benennen. Uns und unsere Hunde erwarten also der unbekannte Zeitpunkt und die unbekannte Situation. Die Anzahl der Situationen ist unendlich. 

 

Folglich sollten wir so fair sein, unseren Hunden beizubringen in jeder Situation bei einem Signal oder unserer Ansprache so schnell es ihnen möglich ist, zu reagieren - denn nur dann sind sie und das Umfeld im Alltag geschützt. 


Führung steht für Verlässlichkeit

Wie jedes Säugetier ist auch der Hund ein nach Freiheit strebendes Lebewesen. Er möchte nicht bevormundet werden, sucht aber dennoch nach Führung.

 

Führung im Sinne von Sicherheit - nicht im Sinne von Diktatur.

 

Erarbeiten Sie mit uns Sicherheit in Ihrem Handeln. Fernab von Durchsetzung, Gehorsamsmodellen, Unterordnung, Korrekturen, Druck, Kontrolle und OHNE Leckerchen. 

 

So können Sie die bereits vorhandenen Fähigkeiten Ihres Hundes und seine sozialen Kompetenzen entsprechend fördern, damit bei ihm die Bereitschaft entstehen kann, sein Können einzubringen. 


Videos (Stop und Rückruf) finden Sie hier auf meinem YouTube-Kanal: