Kundenberichte

Aus der Isolation in die Gemeinsamkeit - Brisa

 

Als Brisa nach Deutschland kam, startete ihre ziemlich steile Karriere zur unkontrollierbaren Jägerin. Es begann mit ihrer genauesten Überprüfung sämtlicher Zaunanlagen. Dann folgten die ersten Ausbrüche in die Nachbarschaft. Das alles erschien uns ganz normal, erklärte es sich doch mit ihrer Vorgeschichte als Straßenhund.  ...

 

Ich hätte sicherlich alles erwartet, aber nicht, dass man nur durch die Veränderung des eigenen Verhaltens Berge versetzen kann. Ein Training, dass ohne die zahlreichen Hilfsmittel wie Clicker, Leckerlies, Futterbeutel, Reizangel usw. auskommt, wäre für mich vorher undenkbar gewesen. Und am meisten freue ich mich über die gewonnene Freundschaft zu einem Hund, der eigentlich schon auf der "Ersatzbank" saß.


Die Geschichte von Tino Pinsch Pöbel

 

Entsprechend meines Charakters machte ich keine halben Sachen und dank der scheinbar allgemein gültigen Meinung, je konsequenter man mit seinem Hund, speziell dieser Rasse, sein sollte, nahm das Unheil quasi seinen Lauf. ... 

 

Das Ergebnis auch unter höchster Belastung immer der erste Bezugspunkt für den Hund zu sein und ich ihn inzwischen überall ab- und vor allem anleinen kann (was zuvor in absolute Katz/Maus-Spielchen ausgeartet ist und ich oft nahe am Nervenzusammenbruch einige Meter vor ihm bettelnd, lockend, drohend, weglaufend, geturnt habe um überhaupt an ihn heran zu kommen.), ist mittlerweile wunderbare Selbstverständlichkeit.




Vom Katzenwahn in die Entspannung - Laga

Laga kam ca. 4-jährig direkt aus einem spanischen Tierheim zu mir nach Deutschland. Der angepriesene Labrador-Mix entpuppte sich als Podenco-Mix mit ordentlich Pfeffer im Hintern.

 

Die Anfänge verliefen recht reibungslos, wenn man davon absieht, dass sie mir sofort zeigte, wie gerne sie allem möglichen Getier hinterher hetzen würde. Sobald sie etwas sichtete, stand sie schreiend und tobend in der Leine und ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Ich war ihr vollkommen egal.   

                                                                      


Miteinander statt Gegeneinander

Ich habe mit meinem Ben, einem damals zweijährigen Mischling aus Bulgarien, im Vorfeld einiges ausprobiert. Vor allem versuchte ich, ihn davon zu überzeugen, doch bitte nicht wegzulaufen.

Das habe ich unter anderem mit wilden Choreographien unterwegs versucht. Das führte dazu, dass mein Ben SOFORT also wirklich SOFORT abgehauen ist, sobald die Leine ab war. Mal mit Auslöser, mal ohne. Egal, ob Eichhörnchen, Blatt, Vogel, Windstoss oder gar nichts.                                 



Titus - Gleichwertigkeit ist der Schlüssel

Ich, selbst Hundehalter und ebenso Leiter eines Teams in einem mittelständischen Unternehmen, hatte das große Vergnügen, Herrn Philipper auf einer Veranstaltung für Führungskräfte im Sommer 2016  kennenzulernen.

 

Mit Spannung, einigen Vorbehalten und in der Erwartung, dass mir anhand eines Hundes vorgemacht wird, wie Führung besser funktionieren soll, nahm ich mit vielen anderen an diesem Seminar teil.                                                                                                 


Wenn ein Diabetikerwarnhund  streikt...

Besonders frustrierend war es, dass das Anzeigen von Unter- und Überzucker immer unzuverlässiger wurde und nachts hat sie gar nicht mehr angezeigt. 
...und es gipfelte darin, dass Vegas, für mich völlig überraschend, eines Morgens in den Kanal sprang und versuchte eine Gans zu töten.
Für mich war ein jagender Assistenzhund das Schlimmste, was ich mir vorstellen konnte. 


...und Galgos kann man doch von der Leine lassen

Goopy, eine Galgo-Mix Hündin, haben wir aus Andalusien aus einem Tierheim mitgebracht. 

 

Zuerst war sie eher schüchtern und ängstlich, wurde mit der Zeit aber immer selbstbewusster. Mit wachsendem Selbstbewusstsein nahmen die Jagdausflüge zu.

 

...Zuletzt war ein Spazieren gehen ohne Leine gar nicht mehr möglich und in die 5 m Schleppleine raste sie mit einer solchen Wucht, dass wir sie kaum halten konnten.